Nach eigenen Angaben ging es Simmons nicht so sehr um "Monster" als um die Geheimnisse einer Kindheit in Elm Haven, Illinois um 1960 herum. Eine Zeit, die für Kinder eine relative Unschuld bedeutete, mit langen Sommertagen und vergessener Freiheit, einer Zeit, in der man morgens sein Fahrrad nehmen und erst lange nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehren konnte, ohne sich irgendwelche Sorgen zu machen.
Sommer der Nacht (Dan Simmons)
Auf der Suche nach dem wahren Robert E. Howard
Es wird Novalyne Price Ellis nicht leicht gefallen sein, One Who Walked Alone: Robert E. Howard the Final Years zu schreiben. Price Ellis’ Erinnerungen an ihre Beziehung zu Howard (etwa von 1934 bis 1936) sind von ungeschminkter Ehrlichkeit. Sie sind schmerzhaft, manchmal enttäuschend und geradezu frustrierend. Wir können uns in Howards Fantasie flüchten, aber all das ist hier nicht zu finden.
One Who Walked Alone ist mutig. Ellis opfert die Wahrheit nicht zugunsten eines zu wahrenden Gesichts. Howard war ein erfolgreicher Schriftsteller und ein Freigeist, der wilde, lebhafte Geschichten erzählte, die Price Ellis unwiderstehlich fand. Aber der Texaner brachte sie auch in Verlegenheit, weil sie sich nicht mit seinem manchmal seltsamen Verhalten in der Öffentlichkeit abfinden konnte. Enttäuscht darüber, dass er nicht ihren Vorstellungen von Männlichkeit entsprach, begann sie, sich mit anderen Männern zu verabreden, unter anderem mit einem seiner besten Freunde, Truett Vinson, was Howard bis ins Mark erschütterte. Obwohl ihre Reaktion auf den ersten Blick verständlich erscheint, war sie doch recht oberflächlich und unangemessen. Und doch ist diese kompromisslose Ehrlichkeit eher bewundernswert als abstoßend.
Price-Ellis zeichnet Howard auch nicht als Heiligen. Dreist, affektiert und dumm waren einige seiner Charakterzüge. Price-Ellis spürte, dass er sich auf einem selbstzerstörerischen Weg befand; sie konnte mit dieser “Ich gegen die Welt”-Philosophie nicht leben. Howards Unfähigkeit (oder Unwilligkeit), sich der modernen Welt anzupassen, wird in diesen Aufzeichnungen besonders deutlich. H.P. Lovecraft schrieb, dass Howard selbst in jeder seiner Geschichten anwesend sei, was seine Geschichten so besonders mache. Wenn also Conan vom Niedergang der Zivilisation sprach, dann war es Howard, der das Gleiche sagte. “Diejenigen, die meine Sachen lesen, wollen dieser modernen, komplizierten Welt entfliehen, ihrer Heuchelei, ihrer Grausamkeit, ihrer Mentalität, die anderen zu fressen… Die Zivilisation, in der wir leben, ist verdammt viel finsterer als die Zeit, über die ich schreibe”, sagte er. Price Eliis kommt in ihrem Buch zu dem gleichen Schluss:
Gespräch mit einem Vampir (Anne Rice)
Im Jahre 1976 schrieb Anne Rice ein ikonisches Buch, das den Auftakt zu einer ganzen Vampir-Chronik bildete, um ihren Kummer loszuwerden. Und auch wenn Interview mit einem Vampir nicht der stärkste Roman der Reihe ist, sorgte er bei seinem Erscheinen für nicht gerade wenig Aufsehen.
In diesem mittlerweile klassischen Roman hat Anne Rice den archetypischen Vampirmythos für das Publikum des ausgehenden 20. Jahrhunderts aufgefrischt. Die Geschichte ist auf den ersten Blick einfach: Ein Plantagenbesitzer im Louisiana des 18. Jahrhunderts namens Louis Pointe du Lac verfällt nach einem schweren persönlichen Verlust in einen Alkoholrausch. An seinem emotionalen Tiefpunkt wird er mit Lestat konfrontiert, einem charismatischen und mächtigen Vampir, der Louis zu seinem Schützling macht. Die beiden machen Jagd auf Ahnungslose, geben ihre "dunkle Gabe" an ein junges Mädchen weiter und machen sich in Paris auf die Suche nach anderen ihrer Art (vor allem nach dem alten Vampir Armand). Eine Zusammenfassung dieser Geschichte geht jedoch an den zentralen Reizen des Romans vorbei. Zum einen ist es die von Rice gewählte Erzählweise - Louis erzählt einem skeptischen Jungen aus der Ich-Perspektive sein Leben, was den Vampir von einem abscheulichen Raubtier in eine äußerst sympathische, verführerische und allzu menschliche Figur verwandelt. Zweitens konnte Rice durch das Eintauchen in die Erfahrung einer unsterblichen Figur, die mit einem tiefen katholischen Glauben aufgewachsen ist, tiefe philosophische Fragen - die Natur des Bösen, die Realität des Todes und die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung - auf eine Weise erforschen, die aus der Perspektive eines begrenzteren Erzählers nicht möglich gewesen wäre.So finster die Nacht (John Ajvide Lindqvist)
Es ist Zeit für "So finster die Nacht", eine Geschichte, die die Dimensionen einer mächtigen Freundschaft aufzeigt, aber auch jede Buchseite mit einer unheimlichen und schrecklichen Präsenz füllt. Keine andere Vampirgeschichte hat die Schönheit und den Horror so perfektioniert wie die von John Ajvide Lindqvist. Ihm ist es gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die geradezu von Schrecken und Spannung durchdrungen ist; es ist eine intensive Geschichte von Schönheit, die dem Leser auch nach dem Zuklappen des Buches erhalten bleibt.
Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Einführung in die Umgebung, einem Vorort von Stockholm namens Blackeberg. Es ist ein Ort ohne Geschichte, ganz modern, ganz neu. Dieser Prolog, der sich mit dem Ort beschäftigt, kann als Kontrast zur Hauptprotagonistin gelesen werden, die einige Kapitel später auftaucht.
Der Wurm Ouroboros
Es ist ein seltsames Buch, und das war es bereits 1922, als es zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Allerdings ist es für manche ein sehr befriedigendes seltsames Buch. Der Autor war ein englischer Beamter, außerdem übersetzte er nordische Sagen und galt als Experte für mittelalterliche und Renaissance-Poesie, hatte also viel mit C. S. Lewis gemeinsam. tatsächlich kannte er Lewis und Tolkien persönlich und interagierte mit ihrem Inklings-Kreis. Anders als diese beiden war er jedoch entschieden kein Christ und könnte am ehesten als neoheidnisch angesehen werden – wie auch dieses Buch.
Gehört das Paranormale in Krimis?
Geschrieben von Elizabeth Zelvin
![]() |
| Liz ist Autorin und Redakteurin. Sie hat zwei hochgelobte Anthologien herausgegeben. |
Urban Fantasy - Teil 3: Die Chronik der urbanen Fantasy
Im vorherigen Beitrag sprachen wir über die ersten Autoren, die sich in den 80er und 90er Jahren in das Neuland der urbanen Fantasy wagten: Charles de Lint, Emma Bull, Laurell K. Hamilton, Neil Gaiman und andere. Nun wollen wir sehen, wie sich die urbane Fantasy im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts entwickelt hat.
Kinderbücher, Jugendbücher und neue Belletristik für Erwachsene
In den 90er Jahren wurden urbane Fantasy-Bücher hauptsächlich für Erwachsene geschrieben. J.K. Rowling änderte das, indem sie urbane Fantasy-Themen in ihre Harry-Potter-Serie integrierte. Die Grundidee der Serie ähnelt derjenigen, mit der Neil Gaiman in Niemalsland gespielt hat, nämlich der Koexistenz zweier Realitätsebenen, einer technologischen und einer magischen . Man kann sogar sagen, dass Harry Potter und der Stein der Weisen (1997) ein Niemalsland für Kinder und Jugendliche ist.
Urban Fantasy - Teil 2: Geburt eines Genres
Im vorigen Beitrag sprachen wir über die Definition der urbanen Fantasy und ihren Ursprüngen. Nun wollen wir mal sehen, wie dieses Genre entstanden ist und warum es so populär wurde.
Charles de Lint, der Pionier der urbanen Fantasy
Das allererste Werk der Urban Fantasy war wahrscheinlich der 1984 erschienene Roman "Moonheart: A Romance" von Charles de Lint. Den Begriff Urban Fantasy gab es damals allerdings noch nicht. Urban Fantasy wurde 1997 von John Clute und John Grant in ihrer Encyclopedia of Fantasy als Texte definiert,
„in denen die phantastische und die herkömmliche Welt interagieren, sich kreuzen und zu einer Geschichte verschränken, die sich signifikant um eine reale Stadt dreht.“
Ironischerweise war die Serie, die das Genre begründete, nicht in einer realen Stadt angesiedelt, sondern in einer imaginären. Newford, das von Charles de Lint erfunden wurde, stellt eine typisch amerikanische Stadt dar, mit seinen wohlhabenden Wohngebieten und Slums, seinen Stränden und Brachflächen und natürlich seinem ausgedehnten Netz von unterirdischen Tunneln. Die Newford-Serie begann mit der Kurzgeschichte "Uncle Dobbin’s Parrot Fair", die 1987 zum ersten Mal in Isaac Asimovs Science Fiction Magazin erschien. 1993 wurden mehrere Kurzgeschichten von Charles de Lint, alle in Newford angesiedelt, von Terri Windling zusammengestellt und unter dem Titel "Dreams Underfoot" veröffentlicht.
Spider-Man: A New Universe
Während wir alle auf den Abschluss der sensationellen Spider-Man-Trilogie "Into the Spider-Verse" warten, sollten wir noch einmal kurz auf den ersten Teil zurückblicken. Jeder kennt die hyperkinetischen Actionsequenzen, das unbekannte Kind im Spider-Man-Kostüm. Und diese Farben. Wenn ein leicht abgedrehter Animationsfilm über eine der erfolgreichsten Superhelden-Ikonen aller Zeiten alles wäre, wäre er immer noch einen Blick wert. Aber Spider-Man: A New Universe (so der deutsche Titel) ist viel mehr als das. Miles Morales ist ein Teenager aus Brooklyn, der versucht, in der Highschool, auf die er geschickt wurde, zurechtzukommen. Sein Vater ist Polizist bei der NYPD, seine Mutter Krankenschwester. Er hat viele Freunde. Er hat einen Onkel, zu dem er aufschaut, der aber auch ein Geheimnis verbirgt. Und dann wird Miles von einer genetisch veränderten Spinne gebissen, sieht etwas, das er nicht sehen sollte, trifft einen legendären Helden (und mehrere Spider-Versionen aus alternativen Realitäten) und lernt, selbst einer von ihnen zu sein. Wenn das nach einem einfachen Superheldenfilm klingt, keine Sorge, denn das Drehbuch von Phil Lord und Rodney Rothman ist so verspielt und die Animation so einfallsreich, dass keine Langeweile aufkommt.
Die Animation und die Neuheit des verrückten Stils sind natürlich ein großer Anreiz, aber man darf sich davon nicht täuschen lassen. In erster Linie ist es ein Spider-Man-Film, und es geht darum, was es bedeutet, Spider-Man zu sein. In Spider-Man: A New Universe geht es immer noch sehr stark um einen neuen, jungen Spidey, der die Verantwortung annimmt, die mit seiner Kraft einhergeht, aber hier bekommen wir ein viel besseres Bild davon, was dieser berühmte Satz eigentlich bedeuten soll.
Urban Fantasy - Teil 1: Die Quellen des Genres
Was ist Urban Fantasy?
"Das Göttliche. Das Verrückte. Das Fantastische oder sogar das Spirituelle. Wie auch immer der Begriff lautet, die Menschen haben ein tiefes Bedürfnis, eine größere Realität jenseits unserer weltlichen Existenz zu erblicken."
Diese Aussage von Damien Walter besagt, dass die urbane Fantasy das Fantastische ins Alltägliche überführt - das ist gleichzeitig auch die kürzeste Definition des Genres, die man sich denken kann. Mit anderen Worten: Die urbane Fantasy bringt Mythologie und Überlieferung in einem modernen Rahmen zur Geltung. Und es war Charles de Lint, der dieses Genre Anfang der 90er mit ins Leben rief.
Urban Fantasy ist ein junges, lebendiges Genre der spekulativen Literatur, das erst in den letzten Jahren zur Reife gelangt ist.
Der Mann, der Sherlock Holmes tötete (Graham Moore)
Graham Moore freilich geht einen anderen Weg und präsentiert uns Conan Doyle höchstselbst, denn schließlich ist er der Mann, der Sherlock Holmes umgebracht hat. Der Originaltitel lautet The Sherlockian, und ausnahmsweise finde ich hier den deutschen Titel etwas besser, weil er sprechend ist. Tatsächlich ist ein Sherlockianer der Protagonist des zweiten Erzählstranges.
Die Morde von Pye Hall (Anthony Horowitz)
Geschrieben von Marlene Harris
![]() |
| Ich bin Bibliothekarin. Ich löse gerne Rätsel. |
Was wir jedoch haben, ist das letzte Buch der (fiktiven) Reihe, eingebettet in eine Rahmenhandlung über den Tod des (ebenfalls fiktiven) Autors dieses (fiktiven Buches) und die vielen, vielen Arten, in denen die Kunst das Leben zu imitieren scheint - oder umgekehrt.
Die Geschichte beginnt mit einer Rahmenhandlung. Susan Ryeland, Lektorin in einem kleinen, aber angesehenen Verlag, macht es sich übers Wochenende gemütlich, um das neueste Manuskript ihres unbeliebtesten und gleichzeitig besten Autors zu lesen. Susan schätzt die Arbeit von Alan Conway, aber der Mann selbst ist alles andere als liebenswert.
Re-Animator: Wenn Tote nicht tot bleiben
Geschrieben von Marie Robinson
![]() |
| Marie Robinson ist eine Liebhaberin der Folklore, des Paranormalen, und aller unheimlichen Dinge. |
Obwohl Lovecraft dieses Werk hasste und es nur schrieb, weil er anständig bezahlt wurde, diente es als Inspiration für einen der beliebtesten Kultklassiker aller Zeiten, Stuart Gordons Re-Animator. Gordon nimmt sich Freiheiten mit dem Text und sorgt damit für eine blutige, krasse und ausgelassene Stimmung.
Lovecraft ließ sich von Mary Shelleys Frankenstein inspirieren und schrieb "Herbert West-Reanimator" als Parodie. Ich habe mich jedoch dazu inspirieren lassen, einige Geschichten über Wiederbelebung aus dem wirklichen Leben zu recherchieren und einige andere Fun-Facts zu dieser Geschichte herzustellen, die auf Tatsachen beruhen.
Man sagt, dass Tatsachen seltsamer sind als Fiktionen, und mit diesem Gedanken steigen wir ein in die Welt der wahren Geschichten.
Mary Shelleys Frankenstein: Der missverstandene Roman
Außerdem wird das Buch immer wieder von Missverständnissen begleitet, wie die berühmte Verwechslung des Schöpfers mit der (namenlosen) Kreatur (so spricht man von "Frankenstein" statt von Frankensteins Monster) oder der Glaube, der Schöpfer sei "Doktor Frankenstein" (dem ist nicht so: im Buch ist er nur ein einfacher Student). Es ist ein berühmtes Buch, das jeder kennt oder zu kennen glaubt, aber vielleicht ist es das berühmteste Buch, das in Wirklichkeit gar nicht gelesen wird.
Das Höllenhaus (Richard Matheson)
Unterteilt ist das Buch nicht in klassische Kapitel, sondern durch Datumsangaben und Uhrzeiten, wobei letzteres immer ein Unterkapitel bildet. Die Geschichte spielt im Dezember 1970 und beginnt am 18. Dezember um 15:17 Uhr. Wer hier eine traditionelle Geistergeschichte erwartet, wird überrascht sein.
Das Belasco House gehört zu den berühmtesten Spukhäusern Amerikas und liegt in der Nähe der Caribou Falls, Maine. Das Gebäude wurde 1919 von einem Mann namens Emeric Belasco erbaut, einem bösartigen Zeitgenossen, der hinter den Mauern des Hauses seine eigene private Hölle errichtet hatte. Es kamen Leute zur Besichtigung, die das Haus nie wieder verließen, so sehr hatten sie sich an die animalische Lebensweise dort gewöhnt. Bis 1928 gehörten Orgien, Verstümmelungen, Mord, Nekrophilie und Kannibalismus zur Tagesordnung. Irgendwann entschied Belasco sich dafür, nicht mehr aktiv einzugreifen, sondern der Hölle, die er geschaffen hatte, nur noch als Beobachter beizuwohnen. Im November 1929 ließen die besorgten Verwandten einiger seiner Gäste die Behörden in das Haus eindringen. Niemand war mehr am Leben, Belascos Leiche aber wurde nie gefunden. Es gab zwei Versuche, das mysteriöse Haus zu untersuchen – 1931 und 1940 – beide Versuche endeten in einer Katastrophe. Nur ein Teilnehmer überlebte dieses Unternehmen, acht andere entkamen ihrem Schicksal nicht, starben unter merkwürdigen Umständen, begingen Selbstmord oder wurden verrückt.
Wie tief ist deine Schuld (Ruth Ware)
Der Grund für den Rauswurf wird im Laufe der Geschichte angedeutet, ebenso wie die Umstände des mysteriösen Todes von Kates Vater, der zufällig auch der Kunstlehrer der Schule ist. Etwas, das die Frauen während ihrer Schulzeit getan haben, droht nun ans Licht zu kommen und gefährdet das Leben, das sie sich seitdem aufgebaut haben. Es gibt viele von Ware's typischen Wendungen. Ich fand, dass die große Enthüllung nicht so schwer herauszufinden war wie in ihren früheren Romanen, aber es war immer noch ein unterhaltsamer Ritt.
Die Sünden der Väter (Lawrence Block)
Schon früher beschrieb er die Abgründe, in die junge Erwachsene Anfang der sechziger Jahre gerieten. Es ist eine Welt der Drogen, der Prostitution, der Verkommenheit und der blutigen Wohnungen.
Ein Jahrzehnt später machte Block die Welt mit der Figur des Matthew Scudder in "Die Sünden der Väter" bekannt und griff in vielerlei Hinsicht die Idee auf, was mit den Jugendlichen geschah, die Anfang der 70er Jahre die Schule verließen und in die New Yorker Unterwelt abtauchten. Insbesondere die Geschichte einer jungen Frau, die als Callgirl arbeitete und mit einem Rasiermesser erstochen aufgefunden wurde.













