Willkommen zu PULP MATTERS – Weblog für das Abseitige, Geheimnisvolle und Fantastische
Pulp Matters: ein Weblog mit dem Flair eines alten Pulp-Hefts, dem Esprit literarischer Salons und der Neugier eines Forschers in unbekannten Welten. Ob vergessene Schriftsteller, düstere Legenden, skurrile Kultphänomene oder spannende Bestseller aus Randbereichen der Literatur – hier findest du Inhalte, die du sonst nirgendwo bekommst.
„Pulp Matters“ liebt Geschichten – besonders solche, die etwas wild, überdreht oder unheimlich sind. Es gibt da eine Schwäche für Heftromane, seltsame Serienfiguren und fantastische Abenteuer. Autoren wie Robert Aickman, H. P. Lovecraft, Carl Barks, Alan Moore oder Edgar Allan Poe sind seine ständigen Gesprächspartner – an einem runden Tisch in der Küche.
DOCH
Die Welt der Imagination ist die einzig lohnende; also gibt es keinen Unterschied zu machen zwischen einem Jugendbuch, einem angeblich trivialen Geschehen oder einer komplexen Verwicklung. Selbst das Medium spielt keine Rolle: eine gute Geschichte ist eine gute Geschichte.
Manchen werden einige Gastbeiträge und Kolumnen aufgefallen sein. Tatsächlich landen auch die interessantesten Artikel, die unsere Themenvielfalt widerspiegeln, als Übersetzung (oder Originaltext) so manches mal bei uns. Das geht, weil Pulp Matters diese Geschichten sammelt. Ein privates Weblog, fürwahr, abseits vom Lärm der Brands, und - selbstverständlich eines der lesenswertesten Originalblogs im deutschsprachigen Kosmos.
Es zählen die Geschichten
Die Bedeutung unserer Welt, das, was sie für uns ist, entsteht größtenteils durch Geschichten.
Wir können die Welt gar nicht anders als durch Narrative erfassen:
Unser eigenes Leben verstehen wir als Geschichte mit Anfang, Wendepunkten, Hoffnungen, Gesellschaften definieren sich durch gemeinsame Erzählungen (Nationen, Religionen, Werte, selbst Wissenschaft funktioniert über Narrative – kohärente Geschichten darüber, wie die Dinge zusammenhängen
Der Historiker Yuval Noah Harari sagt, dass die Fähigkeit, gemeinsame Fiktionen zu erschaffen, genau das ist, was uns Menschen überhaupt erst große Kooperation ermöglicht hat.
Aber hier ist das Paradoxe: Ein Sonnenuntergang ist schön, auch ohne die Geschichte, die wir uns darüber erzählen. Schmerz tut weh, unabhängig von der Erzählung. Es gibt also eine rohe, vorsprachliche Wirklichkeit – aber in dem Moment, wo wir darüber nachdenken, sind wir schon wieder bei Geschichten.
Vielleicht ist die Antwort: Die Welt besteht nicht nur aus Geschichten, aber die menschliche Welt tut es. Wir sind, wie jemand mal sagte, „storytelling animals“.

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