Um die Zwischenmäuler zu stopfen, die Lücken, die übrigbleiben, wenn man einen Essay nach dem anderen schreibt, kommentiere ich mich ab und zu selbst, denn dies hier ist kein Branding-Versuch, nichts, das eine klare Linie verfolgen wird. Es ist der nahezu imperfekte Versuch, zu bloggen wie man das vor langer Zeit verstand. Ich bin seit 2004 in dieser Internet-Misere gefangen. Meine zahlreichen Versuche, aus diesem Dilemma zu entkommen, sind gescheitert. Ich benötige meine Blogs mehr als meine zahlreichen Notizbücher. Und natürlich schreibe ich allein über die Dinge, die mich interessieren. Allerdings genügt das bereits, um mich selbst ins Chaos zu stürzen. Überall um mich herum wabern Blasen. Es ist gut, zu keiner zu gehören, aber manchmal beneide ich den strikten Ton, der sich ergibt, wenn man gewohnt ist, in einer solchen Blase zu existieren. Für mich ist jede Recherche ein Kennenlernen bisher unbeleuchteter Ecksteine (jene, die man umdreht und darunter allerlei Kriechgetier findet), aber nie ein Grund zu verweilen.
Nun muss ich aber; ich habe alles andere versucht und verworfen. Die Welt besteht aus mehr als Himbeerpudding.





